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Der HP Netserver LC 2000 aus 1999

Wir durften ihn zerlegen und vergleichen, wie haben die Ingenieure von HP es damals gemacht. Nach der Übernahme von Compaq mußte ja wohl oder übel in beiden Häusern abgegeben werden. So hatte man bei der neuen HP die Proliant Server Serien als zukunftsfähiger bewertet als die HP Netserver.

 

Der Server ist groß, eigentlich sehr groß, fast zu groß. Im Vergleich zum fast technisch gleichen Compaq DL380 ist es ein riesen Ungetüm. Wie man aus dem Chassis Foto entnehmen kann, wurde mit dem inneren Platz geklotzt. Inzwischen hat sich ja die Philosophie diametral geändert, man baut nur noch 1 HE hoch, nicht mehr 5 HE. Doch damit kommen und kamen andere Probleme.

Solide bis zum Geht-Nicht-Mehr, aber nur max 1GHz

Wenn man Platz hat ohne Ende, ist das kein Problem und wenn dann noch CPUs bis 1 GHz verwendbar sind, ist es auch kein Problem.

 

Von der Mechanik können wir dem LC2000 nur Bestnoten ausgeben. Das Chassis ist von Grund auf perfekt gemacht. Alles paßt, alles ist leicht zu demontieren und zu montieren. Es ist halt nur ein wirklich schweres Teil und eigentlich ist in dem riesen Kasten zu wenig drinnen. Die Blechverarbeitung des gesamten Gehäuses ist absolut vorbildlich und steht der von Compaq und SUN in nichts nach.

 

Die Belüftung der CPUs mit Luftleitführungen und mit redundanten Lüftern ist schon reine Profitechnik. 4 Speicherriegel sind aus heutiger Sicht ein bißchen wenig. Aber so war das damals.

Beide Lösungen sind edel.

Die schraubenlose Befestigung der Slotbleche der PCI Karten ist auch sinnvoll gemacht, im Vergleich dazu die Compaq Lösung. Beide Lösungen sind halt etwas aufwendiger als bei Taiwan Servern.

Die Festplatten Trays passen fast überall.

Die Original HP 80 Pin SCA Festplatteneinschübe vom Typ HOT SWAP passen für LH3/LH4/LC2000/LC3000/LT6000r/LPr/LH3r/LH4r Server.

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